Paprika-Walnuss-Aufstrich

Paprika-Walnuss-Aufstrich

ø laktosefrei  

ø glutenfrei

ø vegan

Paprika-Walnuss-Aufstrich

Facts

 

Diesem Aufstrich bin ich zum ersten Mal in Australien begegnet, hier haben wir ihn etwas anders zubereitet, mit Haselnüssen und geriebenem Brot. Diese Version stammt wiederum aus der spanischen Küche und wird dort Salsa Romescu genannt. Mit der Zeit habe ich die Zubereitung meinen Vorlieben entsprechend angepasst und egal in welchem Land ich war, überall waren die Leute begeistert von diesem leckeren und vor allem einfach zubereiteten Dip. Manchmal benutzte ich ihn auch als Basis für ein schnelles Salatdressing, einfach etwas Öl und Essig dazu, abschmecken, fertig! 

 

Walnüsse haben einen hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren, den höchsten aller Nüsse. Das Verhältnis von Omega-3 zu Omega-6 Fettsäuren in unserem Körper sollte in etwa 1:5 betragen. In der normalen westlichen Ernährung findet sich allerdings oft ein Verhältnis von 1:12 und sogar mehr wieder. Das kann sich ungünstig auf die Blutfettwerte auswirken und die Entzündungsanfälligkeit unterstützen. Walnussöl ist also in der gesunden Küche hoch im Kurs und das zu Recht. Außerdem enthalten Walnüsse eine ganze Reihe an Mineralstoffen und Vitamin E.

 

Rote Paprika sind nicht nur lecker, sie enthalten außerdem auch eine ganze Reihe an gesunden Inhaltsstoffen. Bekannt ist, dass sie ein zuverlässiger Lieferant für Vitamin C sind, doch enthalten sie auch Folsäure sowie viele ß-Carotine, die für die Farbe verantwortlich sind.

 

Hier noch ein kleiner Hinweis:

Den größten Nutzen dieser ganzen Mikronährstoffe haben wir im Rohzustand der Lebensmittel, gerade Vitamine sind sehr hitzempfindlich. Deshalb ist es ratsam, die Hälfte des Gemüses, welches wir täglich essen, ungegart zuzuführen. Deshalb füge ich diesem  Aufstrich manchmal noch frische, gewürfelte Paprika hinzu.

 

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Walnüsse - liefern wertvolle Omega-3-Fettsäuren, viele Mineralsoffe und Vitamin E

Rote Paprika - Vitamin C, ß-Carotine und Folsäure

Kürbiskerne - Magnesium, Eisen, Zink und Kupfer, für Männer: wirkt vorbeugend auf Prostatabeschwerden

Zutaten

  • 2 mittelgroße rote Paprika
  • Olivenöl
  • 100 g Walnüsse
  • 50 g Kürbiskerne
  • 1 Knoblauchzehe
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1 Zitrone 

Anleitung

  

Den Backofen auf 170 °C vorheizen.

 

Die roten Paprika waschen, trocken tupfen und im Ganzen in eine ofenfeste Form legen. Mit etwas Olivenöl bestreichen sodass die Paprika rundum mit Öl benetzt sind. Im Ofen schmoren sie nun bis sie an den Ecken schön rösch und braun sind, etwa 25-30 Minuten. Das Fruchtfleisch sollte weich sein. Sind sie noch fest, dann einfach die Backzeit um ein paar Minuten verlängern. Die geschmorten Paprika in eine Schüssel umfüllen und mit einem Teller luftdicht abdecken. So können sie noch etwas im eigenen Dampf garen und die Haut löst sich besser vom Fruchtfleisch. 

 

In der Zwischenzeit die Walnusskerne zusammen mit den Kürbiskernen in einer trockenen Pfanne anrösten und zur Seite stellen.

  

Nach dem Abkühlen der Paprika, vorsichtig den Strunk mit den Samen lösen und die Haut abziehen.

 

Das übrige Fruchtfleisch in einen Mixbehälter geben. 

Die Walnüsse und Kürbiskerne kommen auch mit hinein.

Eine halbe (für die, die es mögen auch eine ganze) Knoblauchzehe dazu reiben (eine Microplane Reibe eignet sich hier gut, alternativ einfach klein hacken), mit Salz und Pfeffer würzen und etwas Zitronensaft hineinträufeln. 

 

Im Mixer alle Zutaten gut durchmixen bis ein cremiger Aufstrich entsteht. Auch mit einem Pürierstab funktioniert das wunderbar. 

 

 

Tipp: Der Aufstrich eignet sich nicht nur auf einer Scheibe frischem Vollkornbrot. Auch als Dip, zum Beispiel zu Ofengemüse oder gegrilltem Hühnchen, ist er eine extrem leckere Alternative. 

 

Vorsicht, Suchtgefahr!



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