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Radieschenblätter-Dressing

Ständig werde ich nach Rezepten für Salatdressings gefragt. Dabei ergibt sich folgendes Problem: Dressings entstehen bei mir stets aus Dingen, die übrig oder einfach da sind. Ein konkreter Plan oder gar Rezept steckt meistens nicht dahinter. 

Im Frühling, wenn es los geht mit den ersten knackigen Radieschen, gibt es meistens eine ganze Menge bei uns. Zu lange war die Phase mit Roter Beete und dem ganzen anderen Wintergemüse. Um nicht zu viel Abfall zu verursachen, habe ich irgendwann angefangen, auch die Radieschenblätter zu verwenden. Eine gute Verwertungsmöglichkeit ist, sie einfach zu Salatdressing zu verarbeiten. Dabei nehme ich gleich die Blätter eines ganzen Bundes, wasche sie ordentlich durch, püriere sie mit unten stehenden Zutaten und habe dann Dressing für ein paar Tage auf Vorrat im Kühlschrank. 

Auch die Blätter des Kohlrabis können gut verwendet werden. Ich koche gerne Suppe daraus, wie hier beschrieben. 

 

Zutaten (Menge einfach nach Gefühl)

 

1 Bund Radieschen

gutes Olivenöl

Weißweinessig

 

Meerrettich

Senf

Agavendicksaft oder Honig

1 kleine Handvoll Küchenkräuter, z.B. Petersilie oder Salbei

Salz

Pfeffer

etwas Wasser

 

Zubereitung

 

Die Radieschen von den Blättern trennen. Die Blätter gut durchwaschen und in einer Salatschleuder trocken schleudern. Jetzt benötigen wir einen Küchenmixer oder einen Pürierstab. Zu den Radieschenblättern 3 Teile Olivenöl und 1 Teil Weißweinessig geben. Außerdem kommen dazu: etwas Meerrettich (frisch oder aus dem Glas), etwa 1 TL Senf, ein Spritzer Agavendicksaft oder Honig (wenn beides nicht im Haus ist, nehme ich auch manchmal einfach einen Löffel Marmelade), wenn vorhanden noch ein paar frische Küchenkräuter, Salz, Pfeffer und ein Schluck Wasser. Die Zutaten nun fein pürieren und bei Bedarf noch etwas mehr Wasser hinzugeben. 

Das fertige Dressing hält sich gut und gerne 3 Tage im Kühlschrank.

Facts

 

ø Rezept gegen Lebensmittelverschwendung

ø Radieschengrün steckt voller guter Senföle

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