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Weißes Bohnenpüree mit Hokkaido und crunchy Weizen

Bekanntlich soll man den Leuten nicht vorschreiben, was sie zu tun und was sie zu lassen haben. Wenn ich im "Supermarkt" (fragt sich eigentlich noch jemand, was an Supermärkten so "super" ist und warum diese Namensgebung von allen verwendet wird?) an der Kasse stehe, was selten ist, aber durchaus vorkommt, verspühre ich dennoch diesen Beratungsdrang, wenn ich die Einkäufe anderer beobachte: proteinversetzte Lebensmittel, Low-Carb-Brot, Billigfleisch - Glückwunsch an die Lebensmittelindustrie und deren Marketingabteilungen. In den allermeisten Fällen belasse ich es aber bei der Beobachtung. A) weiß ich nicht, ob meine Beratung überhaupt gehört werden will und B) würde ich einem Typen glauben, der einen an der Kasse vollsülzt? 

Hier auf dieser Seite erlaube ich es mir aber, mich zu äußern:

 

Esst mehr Hülsenfrüchte! Die gibt es bei uns in Hülle und Fülle, sie sind günstig, lecker und sie lösen viele Probleme. Das war's auch schon.

 

Jetzt zum Rezept.

Zutaten für 3-4 Portionen

 

150 g weiße Bohnen (getrocknet, nicht aus der Dose)

1 TL Salz

1/2 TL Kümmel, ganz

1/2 Möhre, in zwei Stücke geschnitten

1 Zwiebel, geschält und halbiert

1 Knoblauchzehe

2 Lorbeerblätter

2 Stangen grüner Sellerie, halbiert

 

100 g Weizen, ganz (gibt es im Bio-Markt)

1 Zwiebel, gewürfelt

1 EL Olivenöl

1 TL Currypulver

1 Msp Ingwer, frisch und fein gehackt

etwas geröstete Mandeln, Sesam und Kürbiskerne (der Müsli-Esser hat dies stets im Haus)

 

1/2 Hokkaido-Kürbis (etwa 500 g)

1/2 EL Olivenöl

1 EL Knoblauch, gehackt

1 EL Ingwer, frisch und fein gehackt

etwas Rosmarin

etwas Koriandersaat, gemahlen

etwas Muskatnuss, gerieben

etwas Salz

Zubereitung

 

Die Bohnen am Abend zuvor in kaltem Wasser einweichen und in den Kühlschrank stellen. Am nächsten Tag, das Wasser abschütten und die Bohnen in einem Kochtopf mit ausreichend frischem Wasser bedecken. Zusammen mit dem Salz auf mittlerer Stufe für 15 Minuten köcheln lassen. Dann die Möhre, Zwiebel, Knoblauch, Lorbeerblätter, Stangensellerie und Kümmel dazu geben. Weitere 30-40 Minuten köcheln lassen.


In der Zeit den Weizen in 400 ml Wasser für 20-25 Minuten weichkochen. 

 

Den Backofen auf 200 Grad vorheizen, den Hokkaidokürbis putzen, das Kerngehäuse entfernen und in grobe Ecken schneiden. Das Olivenöl mit Knoblauch, Ingwer, Rosmarin, Koriandersaat, Muskat und Salz verrühren und damit den Kürbis marinieren. Den Kürbis in einer Backform für etwa 20 bis 30 Minuten in den Ofen stellen, bis er schön Farbe bekommen hat und weich ist. 

 

Als nächstes die weichgekochten Weizenkörner abschütten. Eine Pfanne auf mittlerer Stufe erhitzen und darin die Zwiebelwürfel in Olivenöl anschwitzen. Die Weizenkörner und die Gewürze dazugeben und kurz mitschwitzen. Die gerösteten Saaten in einem Mörser oder einer Schüssel grob zerstoßen und mit in die Pfanne geben. Alles zusammen für weitere 1-2 Minuten anschwitzen.

 

Die weißen Bohnen abgießen, dabei das Kochwasser aufheben. In einem Küchenmixer die Bohnen fein pürieren, dabei immer so viel Kochwasser dazugeben, bis eine cremige Konsistenz erreicht ist. Das Püree mit etwas Salz und einem Schuss Olivenöl abschmecken.

 

Anrichten: Kürbis kommt auf Bohnenpüree und darüber eine gute Portion Weizenkörner!

Facts

 

ø Hülsenfrüchte - natürliche Proteinquelle für Jedermann und -Frau

ø vegan

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